Mexiko ist das südlichste Land auf dem nordamerikanischen Kontinent. Im Norden grenzt es an die USA, im Südosten an Guatemala und Belize. Westlich und südlich von Mexiko liegt der Pazifische Ozean, im Osten und Südosten begrenzen Golf von Mexiko beziehungsweise Karibisches Meer das große Land.
Mit einer Größe von beinahe 2 Millionen Quadratkilometern ist Mexiko ungefähr fünfeinhalb Mal so groß wie Deutschland und im internationalen Vergleich auf Rang 14 der größten Staaten der Welt. Bei der Bevölkerungszahl liegt Mexiko mit knapp 110 Millionen Einwohnern international sogar auf Rang 11. Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte liegt bei 56 Einwohnern pro Quadratkilometer. In der mexikanischen Hauptstadt Mexiko-Stadt leben beinahe 9 Millionen Menschen, im Großraum Mexiko-Stadt sogar beinahe 22 Millionen, was ziemlich genau einem Fünftel der Bevölkerung des Landes entspricht. Die meisten Mexikaner sind Mestizen, stammen also von mexikanischen Ureinwohnern und zumeist spanischen Einwanderern ab. Indigene Bevölkerungsgruppen machen laut der Angaben des Auswärtigen Amtes etwa Prozent der mexikanischen Bevölkerung aus. Die wichtigsten Stämme sind die Maya und Nahua. Mexiko hat insgesamt insgesamt 63 Nationalsprachen – neben Spanisch sind auch 63 indigene Sprachen anerkannt. Fakt ist aber auch, dass weniger als 1 Prozent der Mexikaner kein Spanisch sprechen und Spanisch demzufolge die absolut dominierende Landessprache ist. Als Nachfahren spanischer Einwanderer ist die überwiegende Mehrzahl der Mexikaner katholisch.
1810 erklärte Mexiko seine Unabhängigkeit von Spanien. Der darauf folgende Unabhängigkeitskrieg dauerte 11 Jahre und nach einem kurzen Intermezzo als Kaiserreich wurde Mexiko 1823 zur Republik. Der Präsident Mexikos ist zugleich Staatsoberhaupt und Regierungschef. Er wird für eine sechs Jahre dauernde Amtszeit vom Volk direkt gewählt. Die mexikanische Legislative besteht aus zwei Kammern, dem Abgeordnetenhaus und dem Senat des Kongress der Union Mexiko.
Das Klima Mexikos ist regional teils recht unterschiedlich, aber es wird allgemein von Regenzeit und Trockenzeit bestimmt. Die Regenzeit dauert von Juni bis Oktober, die Trockenzeit von November bis Mai. Im Monat August ist mit den meisten Niederschlägen zu rechnen. Grob unterscheidet man in Mexiko die Klimazone nach Höhe der jeweiligen Orte. Im Flachland sind die Temperaturen oft sehr heiß, besonders in den südlichen Landesteilen herrscht im Sommer sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Gegenden mit einer Höhe über 900 Meter haben üblicherweise ein gemäßigtes Klima mit angenehm warmen Temperaturen am Tag und kalten Nächten. Je höher man in den Gebirgen kommt, desto rauer und kälter wird auch das Wetter.